Der Landeskunde-Blog

Der Landeskunde-Blog

Der Landeskunde-Blog

bringt, was nicht gerade
Nachrichten-Charakter hat -
Beobachtungen, Notizen, Anmerkungen.

Bei Claude Monet im Grand Palais

AlltagssplitterPosted by Redaktion Thu, June 23, 2011 09:43:31
Die Situation:
2010, Paris, Ausstellung Claude Monet im Grand Palais
Mitten in der Ausstellung das Bedürfnis, Beobachtungen zu notieren. In der Not einen Stapel Visitenkarten gezückt und rückseitig beschrieben.

Ein offenes Auge findet in jedem Abhang, jedem Tal Farben Licht und Schatten (Belle Ile en Mer, La Creuse).

Eine hintergründig lächelnde Unbekannte fasziniert mehr als eine glutvolle Revolutionärin.

Zum Dogenpalast in Venedig: Geht es ihm um den Dogenpalast oder um seine schillernde Spiegelung im Wasser?

Das Freizeitleben im 19. Jahrhundert war fernab vom proletarischen Massenbetrieb eine lockere bürgerliche Lustbarkeit (Grenouillere)

Malerei: Auflösung des Gegenständlichen hin zur Impression.

Zu Monets Zeiten schien in der Normandie noch häufiger die Sonne.

Technik und Alltagsleben faszinieren ihn (Monet) ebenso wie Natur und Wasser.

Kann ein Fotograf guten Gewissens seine Liebste zum Fotografieren mitnehmen, wenn er die zeit aufwendet, die siche in Maler nimmt?

Kleider auf den Bildern: Für unser heutiges Auge schön und luxuriös, aber als praktische Erfahrung manchmal eher lästig.

Besucherin: "Diese Kleider..., ich krieg noch nicht einmal meine... ... meine..."

Selbst ältere Leute schämen sich nicht, mit dem iPhone durch die Ausstellung zu gehen.

Warum hat der Comptoir geschlossen und die Besucher stehen außen wie im Zoo?