Der Landeskunde-Blog

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bringt, was nicht gerade
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Beobachtungen, Notizen, Anmerkungen.

Heidelberg barockt

Aktuelle AusstellungenPosted by Redaktion Sun, April 19, 2009 19:44:22
Heidelberg 1698:

Nach dem Frieden von Rijswijk, der den Pfälzischen Erbfolgekrieg beendet, machen sich die ersten Bürger der Stadt wieder daran, ihre Heimat neu aufzubauen. Sie haben drei Jahre bis zum nächsten Krieg und 22 Jahre, bis der Kurfürst die Residenz ins nahe Mannheim verlegt.

Heidelberg 2009:

Von den 906 denkmalgeschützten Objekten der Heidelberger Altstadt stammen 437 aus dem 18. Jahrhundert (das sind 48%). 22 Objekte haben die Zerstörung von 1689 und 1693 überstanden, 265 Objekte stammen aus dem 19. Jahrhundert. Heidelberg gilt als die "Stadt der Romantik" und hat doch eines der geschlossensten barocken Stadtbilder weit und breit. In den Erdgeschossen der Häuser in der Fußgängerzone wird seit dem 19. Jahrhundert verändert und umgebaut, was das Zeug hält.

Über diese Wiederaufbauzeit, in der sich der barocke Glanz seines Kurfürsten wie ein schwerer Schatten über Stadt und Land legte, informiert noch bis zum 21. Juni eine Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Landeskunde online berichtet ausführlich darüber.

Im Zug der Arbeiten an einer Broschüre über den barocken Bausbestand der Heidelberger Altstadt stieß der Bearbeiter und Fotograf auch auf ein Märchen, auf das Märchen vom Wolf.

Da wohnte er, friedlich und genügsam in einem Haus in der Heidelberger Altstadt. In einer WG quasi.

Dann aber kamen die Brüder Grimm und dichteten ihm Böses an. Und er, voll in einer self-fullfilling prophecy verstrickt, tat, was andere von ihm dachten.

Aus war der Traum von der WG.

Aber Landeskunde online dokumentiert weiter und nachhaltig den Barock in Heidelberg. Warten Sies ab.