Der Landeskunde-Blog

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bringt, was nicht gerade
Nachrichten-Charakter hat -
Beobachtungen, Notizen, Anmerkungen
Er bringt zusätzliche Informationen
aus 100 Jahren Badischer Heimat.

Klösterliche Bücherschätze

Aktuelle AusstellungenPosted by Redaktion Wed, April 29, 2009 18:09:14
„Wiblinger Bücherschätze“ aus fünf Jahrhunderten sind ab 29.4. in der Ausstellung „Rosenblatt und Federkiel“ zu sehen. Das eindrucksvolle barocke Kloster vor den Toren der alten Reichsstadt war vor Jahrhunderten reich und mächtig – und obendrein ein Ort der Bücher und der Bildung. Dieser Tradition widmet sich eine neue Ausstellung, die die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg jetzt in den Räumen des Klosters zeigen.


Wir haben uns diese Ausstellung zum Anlass genommen, auch die Seiten über das ehemalige Benediktinerkloster Wiblingen - eine Perle des oberschwäbischen Barock - zu überarbeiten. Und innerhalb der von barocken Bibliotheken geprägten oberschwäbischen Klosterlandschaft ist die Wiblinger Bibliothek vom Feinsten!

Landeskunde online: Schwaben > Klöster > Wiblingen

Bild: © Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Heidelberg barockt

Aktuelle AusstellungenPosted by Redaktion Sun, April 19, 2009 19:44:22
Heidelberg 1698:

Nach dem Frieden von Rijswijk, der den Pfälzischen Erbfolgekrieg beendet, machen sich die ersten Bürger der Stadt wieder daran, ihre Heimat neu aufzubauen. Sie haben drei Jahre bis zum nächsten Krieg und 22 Jahre, bis der Kurfürst die Residenz ins nahe Mannheim verlegt.

Heidelberg 2009:

Von den 906 denkmalgeschützten Objekten der Heidelberger Altstadt stammen 437 aus dem 18. Jahrhundert (das sind 48%). 22 Objekte haben die Zerstörung von 1689 und 1693 überstanden, 265 Objekte stammen aus dem 19. Jahrhundert. Heidelberg gilt als die "Stadt der Romantik" und hat doch eines der geschlossensten barocken Stadtbilder weit und breit. In den Erdgeschossen der Häuser in der Fußgängerzone wird seit dem 19. Jahrhundert verändert und umgebaut, was das Zeug hält.

Über diese Wiederaufbauzeit, in der sich der barocke Glanz seines Kurfürsten wie ein schwerer Schatten über Stadt und Land legte, informiert noch bis zum 21. Juni eine Ausstellung im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg. Landeskunde online berichtet ausführlich darüber.

Im Zug der Arbeiten an einer Broschüre über den barocken Bausbestand der Heidelberger Altstadt stieß der Bearbeiter und Fotograf auch auf ein Märchen, auf das Märchen vom Wolf.

Da wohnte er, friedlich und genügsam in einem Haus in der Heidelberger Altstadt. In einer WG quasi.

Dann aber kamen die Brüder Grimm und dichteten ihm Böses an. Und er, voll in einer self-fullfilling prophecy verstrickt, tat, was andere von ihm dachten.

Aus war der Traum von der WG.

Aber Landeskunde online dokumentiert weiter und nachhaltig den Barock in Heidelberg. Warten Sies ab.

Ein Zeichner der Region

Aktuelle AusstellungenPosted by Redaktion Wed, January 14, 2009 12:02:50
Stephan von Stengel (1750 – 1822) war ein hoher Beamter am Hofe des Kurfürsten Carl Theodor in Mannheim und München und gehörte zu seinen engsten Beratern. Er war aber auch Kunstliebhaber, Sammler und Mäzen und mit bedeutenden Künstlern und Literaten seiner Zeit wie Ferdinand Kobell, Johann Georg von Dillis oder E.T.A. Hoffmann befreundet.



Eine Ausstellung im Grafischen Kabinett der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus C5 zeigt bis zum 24. Mai 2009 erstmals das gesamte druckgrafische OEuvre Stephan von Stengels. Damit stellt die Gesamtschau das künstlerische Schaffen einer Persönlichkeit in den Mittelpunkt, das bisher noch nie präsentiert wurde und fast in Vergessenheit geraten war.

Ein Schöngeist in diplomatischen Diensten